{"id":765,"date":"2019-07-28T12:41:52","date_gmt":"2019-07-28T10:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/kreditmarkt-standards.de\/?p=765"},"modified":"2019-07-28T12:41:53","modified_gmt":"2019-07-28T10:41:53","slug":"telefonkonferenz-schuldschein-restrukturierung-am-25-juli-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kreditmarkt-standards.de\/?p=765","title":{"rendered":"Telefonkonferenz Schuldschein Restrukturierung  am 25. Juli 2019"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem\nsich der DKS im Call am 19.03.2019 und dem Workshop am 06.06.2019 bereits mit\nThemen aus dem Bereich des Schuldscheins besch\u00e4ftigt hat, u.a. wurde eine\n\u201esanctions\u201c Klausel entwickelt, wurde nun das aktuelle Thema Schuldschein\nRestrukturierung diskutiert. Ca. 30 Teilnehmer beteiligten sich. Markus Held\nvon One Square Advisors erl\u00e4uterte am Beispiel Gerry Weber, dass sich gerade\nf\u00fcr kleine bzw. mittlere Banken Probleme bei einer Schuldschein\nRestrukturierung ergeben. Es ergab sich die Notwendigkeit, in jedem Einzelfall\ndie \u00dcberzeugungsarbeit zu leisten, dass eine Restrukturierung notwendig sei.\nZudem musste dann in jedem Einzelfall eine Vereinbarung ausgehandelt werden. Das\nist sehr zeitaufwendig, vor allem, wenn es sich um mehrere hundert Anteilseigner\nhandelt. In diesem Fall w\u00e4re ein am Markt akzeptiertes Muster einer solchen\n\u201eRestrukturierungsvereinbarung\u201c sehr hilfreich gewesen. Zudem w\u00e4re mit einer\nMehrheitsklausel (Majority Lenders Clause) die Gefahr gebannt, dass ein\neinziger Anteilseigner die Gesamtl\u00f6sung blockieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Speziell\nvon Seiten der bankseitigen Gro\u00dfemittenten von Schuldscheinen wurde darauf\nhingewiesen, dass das LMA Muster bewusst eine Mehrheitsklausel ausgeklammert habe,\num den Schuldschein als einfaches Finanzierungsinstrument mit einer\n\u00fcberschaubaren Dokumentation zu erhalten. Nach wie vor ist Investment Grade der\n\u00fcbliche Standard und es gibt nur wenige \u2013 wenn auch spektakul\u00e4re \u2013 Ausf\u00e4lle. Es\nwurde auch darauf hingewiesen, dass dann auch ein Agent f\u00fcr beide Seiten\n(Darlehensnehmer und Darlehensgeber) eingeschaltet werden m\u00fcsste, was das\nZustandekommen des Schuldscheins kompliziert machen w\u00fcrden. Auch wollten sich generell\nKleininvestoren nicht von Gro\u00dfinvestoren abh\u00e4ngig machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf der\nanderen Seite wurde die Komplexit\u00e4t einer Schuldschein Restrukturierung nicht\nbestritten. Neben dem zeitlichen Verzug kann es durch Anteilsverk\u00e4ufe zu der\nSituation kommen, dass immer wieder neue Gl\u00e4ubiger von der\nRestrukturierungsnotwendigkeit \u00fcberzeugt werden m\u00fcssen. Banken w\u00fcrden sich\nlieber mit einem Abschlag von ihrem Schuldscheinanteil trennen, als an\nkomplexen Restrukturierungs-verhandlungen teilzunehmen, wof\u00fcr meistens das\nKnowhow und die Kapazit\u00e4t fehlten. Profitieren tun dann Distressed Debt Fonds,\ndie den Banken diese Anteile abkaufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im\nErgebnis wurde es als hilfreich angesehen, wenn f\u00fcr den Fall, dass es zu einer\nSchuldschein Restrukturierung kommen muss, ein markt\u00fcbliches Muster einer solchen\n\u201eRestrukturierungsvereinbarung\u201c zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde. Die DKS w\u00e4re hier\npr\u00e4destiniert, ein solches Muster zu entwickeln und dem Markt zur Verf\u00fcgung zu\nstellen. &nbsp;Dieses Thema wird auf jeden\nFall im Rahmen des n\u00e4chsten Workshops am 27.08.2019 bei PwC in Frankfurt\nfortgef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich der DKS im Call am 19.03.2019 und dem Workshop am 06.06.2019 bereits mit Themen aus dem Bereich des Schuldscheins besch\u00e4ftigt hat, u.a. wurde eine \u201esanctions\u201c Klausel entwickelt, wurde nun das aktuelle Thema Schuldschein Restrukturierung diskutiert. Ca. 30 Teilnehmer beteiligten sich. 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