{"id":40,"date":"2016-01-31T16:40:08","date_gmt":"2016-01-31T14:40:08","guid":{"rendered":"http:\/\/kreditmarkt-standards.de\/?page_id=40"},"modified":"2016-01-31T16:40:08","modified_gmt":"2016-01-31T14:40:08","slug":"kreditmarkt-standards","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kreditmarkt-standards.de\/?page_id=40","title":{"rendered":"Kreditmarkt-Standards"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wozu Kreditmarkt-Standards?<\/strong><br \/>\nDeutschland ist ein Darlehens- beziehungsweise Kreditmarkt, und nach wie vor ist der Kredit das wichtigste Finanzierungsinstrument f\u00fcr Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen. Kredittransaktionen sind eine wichtige M\u00f6glichkeit des Risikomanagements und der Refinanzierung f\u00fcr Kreditinstitute. Die Vereinfachung und Beschleunigung derartiger Transaktionen erh\u00f6ht das Marktvolumen und die Marktliquidit\u00e4t.<\/p>\n<p>In der strategischen Gesamtbanksteuerung eines Instituts bildet das Instrument der Kredittransaktion eine interessante Alternative zur eigenen Forderungsbearbeitung. Bei einer neutralen Bewertung wird das Institut das Risiko eines Forderungsausfalls und den Aufwand der eigenen Forderungsbearbeitung den M\u00f6glichkeiten einer Auslagerung zum Service oder durch Verkauf gegen\u00fcberstellen. Einen entscheidenden Faktor stellt dabei die Komplexit\u00e4t und die zu erwartende Zeitdauer einer solchen Auslagerung durch Verkauf dar. Hier kann die Standardisierung des Transaktionsprozesses die Waagschale zugunsten einer Auslagerung erheblich beeinflussen.<\/p>\n<p>Die Praxis der letzten Jahre hat allerdings gezeigt: Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer haben unterschiedliche Vorstellungen von dem Ablauf einer derartigen Transaktion. Dies f\u00fchrt nicht nur zu ineffizienten Diskussionen, sondern auch zu Risikoabschl\u00e4gen, soweit der Verk\u00e4ufer die Transaktion nicht marktgerecht vorbereitet hat. Wenn es dem Verk\u00e4ufer m\u00f6glich ist, sich an feststehende Standards f\u00fcr den Kredithandel und die notwendige Vertragsdokumentation zu halten, k\u00f6nnen nicht nur unn\u00f6tige Risikoabschl\u00e4ge vermieden werden, sondern die Sicherheit aufseiten des Verk\u00e4ufers ansteigen, eine einmal begonnene Transaktion zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.<\/p>\n<p><strong>Wozu deutsche Marktstandards?<\/strong><br \/>\nBei Kredittransaktionen dominieren \u2013 vor allem im nicht deutschen Rechtsraum \u2013 die Regularien der Loan Market Association (LMA) und der Loan Syndication &amp; Trade Association (LSTA), da sich die Bezugnahme auf internationale Standardklauseln im Markt etabliert hat und bei Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer beiderseits anerkannt ist. Zunehmend finden jedoch Transaktionen statt, die auf Muster zur\u00fcckgreifen, welche nicht die Besonderheiten des deutschen Rechts im Hinblick auf Grundbuchrecht, Sicherheiten etc. abbilden k\u00f6nnen, weil sie daf\u00fcr nicht entwickelt wurden. Das ist die Konsequenz der Durchsetzung von Standards aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum im deutschen Markt. Vom Gesch\u00e4ftsbereich her betreffen diese Transaktionen vor allem gro\u00dfvolumige Forderungen wie klassische Single-Name-Transaktionen, und kaum das kleinteilige Konsumentenkreditgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Da die fl\u00e4chendeckend aufgestellten Sparkassen und VR-Banken sowie die Konsumentenkreditbanken aber gerade das kleinteilige Gesch\u00e4ft mit dem Privatkunden durchf\u00fchren, besteht die Notwendigkeit, neben den Regeln der LMA und LSTA deutsche Standards und Regelungen f\u00fcr diesen Gesch\u00e4ftsbereich zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wozu Kreditmarkt-Standards? 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